Preisgeld

Geldvermehren ist eine Kunst – wie Dichten oder Musizieren.

MARTIN WALSER IN EINEM INTERVIEW IN CAPITAL, 2008


Das Preisgeld richtet sich nach den Erträgen der Stiftung und kann daher variieren. Es wird jedes Jahr vom Stiftungsrat neu festgelegt und beträgt seit 2004 50.000 €. Seit 1998 wurden knapp über 1,3 Millionen Euro als Preisgeld vergeben.

Der Breitbach-Preis zählt zu den hoch dotierten Literaturpreisen in Deutschland. Die Bedeutung eines Literaturpreises, wie hoch sein Preisgeld auch sein mag, kann letztlich aber nur an der Qualität seiner Preisträger gemessen werden.

Eine schöne Bestätigung für die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, die Stiftung und die Jury ist es, wenn die Breitbach-Preisträger weitere hohe literarische Auszeichnungen erfahren. Nachdem sie bereits mit dem Breitbach-Preis ausgezeichnet waren, haben Brigitte Kronauer, Reinhard Jirgl und F.C. Delius den Büchner-Preis und Herta Müller 2009 den Nobel-Preis für Literatur erhalten.

Ursula Krechel erhielt 2012 den Deutschen Buchpreis und Wolf Lepenies, Breitbach-Preisträger 1999, wurde 2006 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.