kermani

ICH MUSS DAS BUCH SCHREIBEN

Der reich bebilderte Begleitband enthält bisher unbekanntes Material
zu Leben und Werk von Joseph Breitbach, der zeitlebens nur wenig von
seiner Biografie preisgab. Erstmals werden 93 unzensierte Briefe des Autors
an seinen Jugendfreund, den Maler Alexander Mohr, abgedruckt. Auch
wurden Akten aus Archiven ausgewertet, die die sozialen und historischen
Hintergründe des Romans „Die Wandlung der Susanne Dassesldorf“
offenlegen und wegen der Parallelen zu Leben und Werk Breitbachs als
Sensation gelten können.

PDF: Werkausgabe Rhein-Zeitung

PRESSESTIMMEN



„Über Entstehungsgeschichte und Varianten sowie über persönliche und zeitgeschichtliche Hintergründe gibt ein Begleitband Auskunft, der viel dokumentarisches Material enthält.“

Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, 18. April 2007



„Der Editionsbericht legt überzeugend dar, warum die Fassung von 1932 alle späteren fragmentarischen Überarbeitungen überlegen ist. Breites dokumentarisches Text- und Bildmaterial soll den Roman in der Realität der Koblenzer Nachkriegszeit verankern.“

Walter Hinck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. November 2007



„1932 erschien sein erster Roman, ,Susanne Dasseldorfʻ der jetzt in einer vorzüglichen Edition […] wiederaufgelegt wurde. Dazu erschien auch ein Materialband mit Briefen an seinen Jugendfreund Alexander Mohr, in denen der später notorisch diskrete Breitbach seine frühe Vergangenheit […] andeutet.“

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 6.7.2008



„Noch spannender als der Roman lesen sich die Briefe an den Malerfreund aus Trier, mit dem der zweisprachige Autor nicht nur die Frankophilie, sondern auch das Kunstverständnis teilt. Mohr […] ist für Breitbach das Medium, durch das sein Schaffensprozess geht: Das Ringen mit dem Thema, die Suche nach Stil, die Umwege und die Verhinderungen durch den Brotberuf. Ihm offenbart Breitbach seine Abscheu vor dem ,widerlichen Naturalismusʻ, ihm erklärt er den ,Spiegelblickʻ und das Mosaik- Prinzip seines Romans. […] Zusammen mit der Rekonstruktion des historischen Hintergrunds und der Entstehungsgeschichte liefert der Band aufschlussreiches Material zum Roman.“

Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel, 31. Dezember 2006



Dazu gibt es ein ungemein informatives Begleitbuch. Alexandra Plettenberg und Wolfgang Mettmann stellen da nicht nur alle zeitgeschichtlichen Hinweise bereit, sondern drucken erstmals eine Vielzahl von Briefen des jungen Autors ab. Sie machen deutlich, wie sehr die erfrischend kecke Darstellung der erotischen Verstrickungen auch in Breitbachs eigener sexueller Orientierung begründet ist.“

Matthias Richter, NDR Kultur, Neue Bücher, 12. Januar 2007, 12.30 Uhr



„Die Briefe sind nicht nur als Informationsquelle eine interessante, zudem spannend zu lesende Ergänzung zu dem Roman und ein kulturgeschichtlicher Tour d`horizon. In ihrer emotionalen Spontaneität und stilistischen Kunstfertigkeit legen sie auch auf bewegende Weise Zeugnis ab von der Unangepasstheit und der inneren wie äußeren Rebellion eines Mannes, der ebenso freiheitsliebend wie liebeshungrig, ebenso patriotisch wie frankophil, ebenso ästhetisch ambitioniert wie sozial engagiert war: Joseph Breitbach, ein Homme de Lettres, der sich zeit seines Lebens für Toleranz, Mitmenschlichkeit und die deutsch-französische Aussöhnung eingesetzt hat.“

Cornelia Staudacher, Deutschlandradio, Büchermarkt, 26. März 2007 und Stuttgarter Zeitung, 1. August 2007



„In dem ebenso spannenden und überaus informativen Materialienband zum Roman […] werden neu aufgefundene Jugendbriefe Breitbachs an einen Freund, den Maler Alexander Mohr, vorgestellt, die die Entstehung des Romans begleiten und seine Motive erklären. […] In den Briefen findet der Leser einen jungen, von Literatur und moderner Malerei besessenen Schriftsteller, der sich jedes Buch und jedes Bild kauft, auch wenn er sich dafür verschuldet.“

Jacques Schmitt, www.eurbag.eu.kultur, März 2007



„Der Band mit Materialien, der zusammen mit dem Roman erschienen ist, enthält neben einer Dokumentation von historischen Hintergründen, Entstehung und Wirkungsgeschichte vor allem die Briefe, die Joseph Breitbach zwischen 1921 und 1935 an seinen Freund, den Maler Alexander Mohr, geschrieben hat.“

Detlef Grumbach, Saarländischer Rundfunk, KulturRadio, BücherLese, 30. Dezember 2006



„Vorzüglich ediert, in einem eigenen Begleitband eingeleitet und mit einer fesselnden Dokumentation versehen von Alexandra von Plettenberg-Serban und Wolfgang Mettmann leitet dieser Band die Werkausgabe ein, die, verantwortet von der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, in den kommenden Jahren bei Wallstein erscheinen wird.“

Im Schaufenster – Lesen und Hören, November 2007